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FAQ – Fragen rund um unsere Lösungen? Hier finden Sie Antworten … schnell erklärt!

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Ob technische Details, Anwendungshinweise oder organisatorische Abläufe – in unserem FAQ-Bereich finden Sie verständliche Antworten auf die häufigsten Anliegen schnell und unkompliziert erklärt. Antworten zu Themen wie:

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Einfach stöbern und schnell finden – Ihre Frage ist bestimmt schon beantwortet!

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63 Ergebnisse
Müssen Vorkehrungen getroffen werden, wenn INTEGRAL Rohre und Formstücke bei Temperaturen unter 0°C eingebaut werden?

Die INTEGRAL Rohre und Formstücke haben die Steckmuffe STANDARD die auch bei Temperaturen unter 0°C montierbar bleiben. Lediglich bei Temperaturen unter -10°C ist zu empfehlen die Dichtungen an einem warmen Ort zu lagern, damit das Gummi weich bleibt und die Einschubkräfte niedrig bleiben. Erfahrungen von Baustellen, wo selbst noch bei -15°C Rohre eingebaut wurden, ohne Vorwärmung der Dichtungen, liegen vor.

Ist es beim Zweikammer Be- und Entlüftungsventil möglich die Schwimmerkugeln zu reinigen ohne einen zusätzlichen Absperrschieber einzubauen?

Ja, ein zusätzlicher Absperrschieber ist nicht erforderlich, wenn es sich um das Zweikammerventil VENTEX handelt. In dem Ventil befindet sich eine integrierte Hauptabsperrung, die geschlossen  und der Deckel danach abgenommen werden kann. Das Ventil ist im Gehäuseunterteil fixiert und somit unabhängig vom Deckel.
Allerdings ist die Verwendung einer zentralen Absperrarmatur dennoch generell zu empfehlen. Sie ermöglicht im Bedarfsfall einen Aus- bzw. Wiedereinbau ohne Betriebsunterbrechung.

Welche Wartungsintervalle sollten bei Armaturen eingehalten werden?

Im Regelwerk des DVGW sind zu diesem Thema zwei Arbeitsblättern entwickelt worden, zum einen das W 392-2 (A) für Fern- und Zubringerleitungen und zum anderen das W 400-3 (A) für Ortsnetze. In den Arbeitsblättern werden Inspektionsintervalle, die Inspektion und die ergänzenden Wartungsmaßnahmen definiert. Diese Arbeitsblätter dienen als Orientierung, allerdings kann eine Anpassung (Verkürzung/ Verlängerung) der Intervalle bei entsprechenden Betriebsbedingungen (siehe W 400-3 (A) bzw. W 392-2 (A)) notwendig werden. Für den Fall das auf Herstellerangaben verwiesen wird, so können wir nur Richtlinien empfehlen. Der tatsächlich notwendige Wartungsturnus ist maßgeblich von den jeweiligen Betriebsbedingungen abhängig. (Bsp.: die Dichtung einer Absperrklappe, die 200mal im Jahr betätigt wird, ist größerer Abnutzung ausgesetzt als eine Absperrklappe, die nur 1mal im Jahr benutzt wird.) 

Kann ein Schieber oder eine Absperrklappen als Endarmatur bei Druckprobe genutzt werden?

Nein. Unsere Schieber/Absperrklappen sollten generell nicht als Endarmatur zur Druckprobe eingesetzt werden. Bei einseitig auftretenden Prüfdruck von z.B. ca. 21 bar (bei Betriebsdruck PN 16) kann es möglicherweise zu geringen Undichtigkeiten kommen, sodass die Druckprobe durch den kleinen Wasserverlust nicht steht. Als Endverschluss zur Druckprobe geeignet ist ein E/EU-Stück mit X-Stück.

Kann ein Schieber oder eine Absperrklappen als Endarmatur bei Druckprobe genutzt werden?

Nein. Unsere Schieber/Absperrklappen sollten generell nicht als Endarmatur zur Druckprobe eingesetzt werden. Bei einseitig auftretenden Prüfdruck von z.B. ca. 21 bar (bei Betriebsdruck PN 16) kann es möglicherweise zu geringen Undichtigkeiten kommen, sodass die Druckprobe durch den kleinen Wasserverlust nicht steht. Als Endverschluss zur Druckprobe geeignet ist ein E/EU-Stück mit X-Stück.

Welche Baulänge der DIN 558-1 entspricht der der DIN 3202?

Baulänge nach DIN 558-1, Grundreihe 14 entspricht DIN 3202, F4
Baulänge nach DIN 558-1, Grundreihe 15 entspricht DIN 3202, F5
Baulänge nach DIN 558-1, Grundreihe 48 entspricht DIN 3202, F6

Kann man eine doppelexzentrische Absperrklappe zum Regeln einsetzen?

Auch wenn doppelexzentrische Absperrklappen gelegentlich als Regelarmatur eingesetzt werden, so können wir dies nicht empfehlen. Speziell bei Öffnungsgraden von weniger als 30° ist mit Kavitation zu rechnen. Zusätzlich muss mit auftretenden Schwingungen und Kavitation gerechnet werden, besonders wenn die Druckdifferenz außerhalb von P2>0,7P1+0,28bar liegt. Auch das nicht lineare Verhältnis von Durchfluss und Öffnungsgrad spricht für eine ungünstige Regelcharakteristik. Demnach sollte für Regelaufgaben auf entsprechende Armaturen zurückgegriffen werden.

Welche Vorteile hat ein automatisches Membranregelventil (AMRV)?

AMRV eignen sich besonders dann, wenn keine Stromversorgung für den Betrieb der Regelarmatur zur Verfügung steht. Das Ventil wird durch das hindurchfließende Medium reguliert. Darüber hinaus lassen sich mehrere Regelfunktionen kombinieren. Beispielsweise ist es möglich den Druck und  den Durchfluss zu kontrollieren. Im Weiteren kann das AMRV mit einer  Zeitschaltuhr ausgestattet werden, um das Wasser bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen. Eine individuelle, ständige Regulierung lässt sich auch beim AMRV mit Hilfe eines elektrisch betriebenen Pilotventils herstellen. Ein entscheidender Vorteil zeigt sich außerdem bei der Wartung, da das Ventil währenddessen in der Rohrleitung verbleiben kann.

In welchen Situationen sollte man sich für eine RKV bzw. AMRV entscheiden?

Beide Ventile eignen sich grundsätzlich zur Druck-, Durchfluss- oder Niveauregulierung. Allerdings gibt es markante Unterschiede in der Funktionsweise (vergl. Vorteile des RKV bzw. AMRV). Zusätzlich gibt es Differenzen bei der Regelcharakteristik. Während beim AMRV der ideale Durchfluss innerhalb des Öffnungsgrades von 20-80% liegt, ist beim RKV eine präzise und stabile Regelung innerhalb des Öffnungsgrades von 10-100% möglich. Damit eignet sich das RKV für anspruchsvollere Regelaufgaben. Darüber hinaus verfügt das RKV über die höhere Leistung und eine weniger turbulente Strömung an der Auslassseite, wodurch es  sich eher für die Installation vor Messegräten eignet. Das AMRV wiederum ist bei Niveauregulierungen zu bevorzugen, da es sich für Steuerungsaufgaben besser eignet. Zusätzlich lassen sich AMRV einfacher Warten, da sie während der Instandhaltungsarbeiten in der Leitung verbleiben können. Fazit: Die Wahl der geeigneten Regelarmatur ist maßgeblich von den Anwendungsparameter / - aufgaben abhängig.

Sollte bei einer Druckreduzierung das Druckreduzierventil (DRV) oder das automatisches Membranregelventil (AMRV) verwendet werden?

Die Druckreduzierung ist grundsätzlich mit beiden Armaturen möglich. Allerdings ist Wahl maßgeblich von den folgenden Kriterien abhängig: wie exakt muss die Steuerung erfolgen, welche Fließgeschwindigkeiten sind vorhanden, in welchen Nennweiten ist die Armatur verfügbar, wie schwer ist das Ventil und wo liegt der jeweilige Preis. Während das AMRV bei ersten drei Kriterien die Nase vorn hat, kann das DRV bei den letzten beiden Kategorien überzeugen. Fazit: Die Entscheidung sollte vom jeweiligen Anwendungsfall ausgehend getroffen werden.

Welche Böden zählen zu den Ausnahmen, die nicht direkt mit den NATURAL-Rohren, in Kontakt kommen sollen, d.h. in denen ein besonderer Aussenschutz erforderlich ist? Haupt-Reiter Ansicht(aktiver Reiter)

NATURAL- Rohre können, mit Ausnahme von Moor-, Torf- und stark (z.B. mit Asche) verunreinigten Böden, mit allen anderen Böden in Kontakt kommen. In den Ausnahmefällen können eine Sandbettung (korrosionsschutzgerechte Bettung nach DIN 30675-2) die Lösung sein bzw. ZMU- oder PEU- Rohre. Siehe hierzu den Anhang D der Norm DIN EN 545 Ausgabe 2002.

Welche Böden zählen zu den Ausnahmen, die nicht direkt mit den NATURAL-Rohren in Kontakt kommen sollen, d.h. in denen ein besonderer Aussenschutz erforderlich ist?

NATURAL- und BLUTOP Rohre mit dem Beschichtungssystem BioZinalium können, mit Ausnahme von Moor-, Torf- und stark (z.B. mit Asche) verunreinigten Böden, mit allen anderen Böden in Kontakt kommen. Die Anreicherung der Zink-Aluminium-Legierung mit Kupfer erhöht deren Widerstandsfähigkeit, die Wirkungsweise des Kupfers reduziert das Risiko mikrobiologischer Korrosion einer Rohrleitung bei Einsatz in inhomogenen Böden. In den Ausnahmefällen können eine Sandbettung (korrosionsschutzgerechte Bettung nach DIN 30675-2) die Lösung sein bzw. ZMU- oder PEU- Rohre. Siehe hierzu den Anhang D der Norm DIN EN 545 Ausgabe 2002.

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