Referenz

Umverlegung Ringkanal OBW, Ortsmitte Bad Wiessee

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Im Bereich der Ortsmitte von Bad Wiessee musste aufgrund einer Neubebauung eines Areals der bestehende Kanal DN 400 auf einer Strecke von ca. 70 m umverlegt werden.

Aufgrund der instabilen Bodenverhältnisse mit Torf, Seeton, etc. wurde geplant, die Leitung auf Pfählen zu verlegen.

Nach bereits guten Erfahrungen mit duktilen Gussrohren bei schwierigem Baugrund fiel die Wahl des AZV Tegernseer Tal wieder auf duktile Gussrohre der Serie INTEGRAL. Diese kommen auch bei sehr hoher statischer Belastung mit wenig Auflagern aus.

Da die zu erwartenden Böden entsprechend des Bodengutachtens eine sehr hohe Aggressivität mit entsprechenden Eluaten aufweisen, wurde als optimaler Rohraußenschutz die PE-Umhüllung ausgewählt.

Die Einbautiefe beträgt bis ca. 3,5 m unter Geländeoberkante.

Die statische Berechnung mit SLW60 ergab, dass ein Pfahlabstand von 3 m ausreichend ist, aber 3,25 m nicht überschreiten darf. Herausfordernd für den Bauunternehmer war die Grabentiefe mit Verbau, die Anpassung der Pfahlgründung an den Verbau, sowie das Einfädeln der Rohre.

Vor der Montage der Leitung erfolgte eine Baustelleneinweisung der Mitarbeiter der Fa. ISKA durch einen technischen Mitarbeiter von SG PAM D um die wichtigsten Tipps und Tricks beim Umgang mit Gussrohren aufzufrischen. Zuerst wurden duktile Gusspfähle problemlos eingerammt. Die Rohre wurden mit einer Zwischenlage aus Moosgummi in die Stahlauflager aufgelegt. Das Umhüllungsmaterial der Leitung wurde in Geotextilvlies eingeschlagen, um ein Vermischen mit dem umgebenden Erdreich zu verhindern.

Da die Betonschächte werksseitig mit Schachtanschlussstücken aus duktilem Guss (SAS) ausgestattet wurden, entfiel der Aufwand für zusätzliche Gelenkstücke in der Leitungsanbindung.

Alle Beteiligten waren vom unkomplizierten Ablauf der Baustelle begeistert.

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