INTEGRAL ZMU
Die Zementmörtel-Umhüllung kombiniert mechanischen Schutz mit hoher Korrosionsbeständigkeit. Auf das INTEGRAL-Rohr wird zunächst ein Haftvermittler aufgebracht, bevor das Rohr mit Zementmörtel umhüllt wird. Dieser Mörtel besteht aus Sand, Hoch-ofenzement, einer Polymerdispersion und Polypropylenfasern.
Die Nennschichtdicke der Zementmörtelumhüllung beträgt 5 mm.
Da beim Einbau von INTEGRAL ZMU-Rohren das verdichtbare Aushubmaterial auch in der Rohrleitungszone wiederverwendet werden kann, trägt es zum Schutz der Umwelt bei:
- Größtmögliche Erhaltung der natürlichen Bodenstruktur
- Schonung von Sand- und Kiesgruben
- Vermeidung zusätzlicher Transporte oder Belästigung der Anwohner.
- Erhaltung von Deponieraum und Einsparung von Deponiekosten
- Vermeidung von Straßenschäden durch unterschiedliche Frosthebungen
Das INTEGRAL ZMU-Rohr findet auch überall dort seine Verwendung, wo hohe mechanische Belastungen zu erwarten sind, wie zum Beispiel beim grabenlosen Einbau im Horizontalspülbohrverfahren, Berstlining oder Raketenpflugverfahren.
INTEGRAL ZMU und seine Eigenschaften
- Ableitung von Schmutz- oder Mischwasser
- DN 150 bis DN 1200
- Baulänge in Abhängigkeit der Nennweite
- DIN EN 598: Beschichtungen, Maße, zulässige Betriebsdrücke, Prüfungen
- Verbindungstechnik: Steckmuffenverbindung nach DIN 28603
- STANDARD
- STANDARD Vi
- UNIVERSAL NOVO-SIT
- UNIVERSAL TIS-K
- Dichtung: NBR
- Rohrbeschichtungen
- Innen: Zementmörtelauskleidung aus Basis Tonerdezement
- Außen: BioZinalium-Beschichtungssystem und kunststoffmodifizierte Zementmörtelumhüllung
nach DIN EN 15542
- Die Verbindungsbereiche der ZMU-Rohre werden nach der Montage mit Gummischutzmanschetten geschützt.
- Für alle Böden geeignet.
INTEGRAL ZMU-Rohre können selbst in stark aggressiven Böden der Bodenklasse III oder in steinigen Böden eingesetzt werden. Die ZM-Umhüllung verhindert den Eintritt aggressiver Medien.